LinVDR USB
LinVDR auf einem 128MB USB Stick
Die Dateien dieser Anleitung basieren auf dem LinVDR 0.6.1 luzifer_mentox edition ISO. Aus Platzgründen habe ich den 2.6er Kernel und Samba entfernt. Ein Swapfile wird nicht angelegt. Somit ist ein 128MB Stick zu 80% belegt und bietet noch Platz für Erweiterungen.
Die Vorbereitung des Sticks habe ich unter Knoppix vorgenommen.
Es wird angenommen, dass der Stick als /dev/sda erkannt wurde.
Ansonsten /dev/sda entsprechend anpassen.
Stick partitionieren:
# cfdisk /dev/sda
Folgende Partitionen anlegen:
1. 2MB primär FAT16 (Typ 06) und als bootable markieren
2. Rest primär Linux (Typ 83)
Partition table auf Stick schreiben / quit
Filesysteme erzeugen:
# mkdosfs /dev/sda1
# mkfs.ext3 /dev/sda2
Syslinux auf dem FAT16 Teil installieren:
# syslinux /dev/sda1
Bootsektor installieren:
# dd if=boot.sec of=/dev/sda
FAT16 Partition mounten:
# mount /dev/sda1 /mnt
# cd /mnt
Files aus bootfiles.tar.gz nach /mnt entpacken
# tar xzf bootfiles.tar.gz
# umount /mnt
An dieser Stelle kann man schonmal testen, ob der Stick bootet. Es sollte jetzt zumindestens der Kernel geladen werden. Wenn das klappt, kann man weitermachen. Ansonsten dürften Stick und/oder Motherboard Probleme mit dem Booten vom Stick haben.
EXT3 Partition mounten:
# mount /dev/sda2 /mnt
# cd /mnt
Files aus linvdrusb.tar.gz nach /mnt entpacken
# tar xzf linvdrusb.tar.gz
# umount /mnt
Hier kann auch ein Backup einer fertig konfigurierten und lauffähigen Version kopiert werden. In diesem Fall in der fstab /dev/hda1 durch /dev/sda2 ersetzen.
Booten und hoffen, dass es klappt.
Wenn der Rechner erfolgreich von USB bootet, startet das LinVDR Setup wie nach einer normalen Installation auf HD. Man sollte seine Daten-HD per fstab mounten und boot.sec boot.sec
die entsprechenden Links (/video0, /pub etc.) erzeugen.
bootfiles.tar bootfiles.tar.gz
linvdrusb.tar linvdrusb.tar.gz
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